13 Jun 2019 | 09:00 am | Lesedauer: 1 Min.
Pinsent Masons berät die Landeshauptstadt München und die Städtische Galerie im Lenbachhaus bei der Restitution von 16 Zeichnungen Alfred Kubins.
Die Städtische Galerie im Lenbachhaus in München hat im Rahmen umfangreicher Recherchen 16 bedeutende Zeichnungen des österreichischen Künstlers Alfred Kubin (1877-1959) restituiert und wurde dabei sowohl nach deutschem als auch nach britischem Recht von Pinsent Masons beraten. Das Lenbachhaus hat das Kubin-Archiv als wichtige Ergänzung zur Sammlung des „Blauen Reiters“ angekauft.
Eine Recherche hatte ergeben, dass die Zeichnungen dem jüdischen Ehepaar Maximilian und Hertha Morgenstern NS-verfolgungsbedingt entzogen worden waren. Auf Grundlage der Washingtoner Erklärung von 1998 konnte mit den rechtmäßigen Nachkommen eine faire Lösung für die Kunstsammlung gefunden werden. Am 15. Mai 2019 fand die Restitution der Zeichnungen an die berechtigten Nachkommen statt.
Bei der Washingtoner Erklärung handelt es sich um eine Übereinkunft mehrerer Staaten, um Kunstwerke, die während des Nationalsozialismus beschlagnahmt wurden, der Raubkunst zu identifizieren. Zudem sollen die Vorkriegseigentümer oder Erben ausfindig gemacht werden um eine „gerechte und faire Lösung“ zu finden.
Maximilian Morgenstern gilt als wichtigster Sammler von Alfred Kubins Kunstwerken, da er und Kubin freundschaftlich verbunden waren. Der Hamburger Apotheker Kurt Otte, von dem das Lenbachhaus die Kunstsammlung zu einem späteren Zeitpunkt angekauft hatte, hatte im Jahre 1938 20 Zeichnungen von Hertha Morgenstern erworben. Dieser Verkauf geschah nur wenige Wochen vor dem Inkrafttreten der zwangsweisen "Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden". Zu diesem Zeitpunkt war eine freie Verfügung über den Kaufpreis bereits nahezu ausgeschlossen. Der Verbleib der übrigen 4 Zeichnungen, die Kurt Otte erworben hatte, bleibt unklar. Diese wurden nicht an das Lenbachhaus weitergegeben. Laut einem Schreiben an Kurt Otte bedauerte Maximilian Morgenstern, der dem Zwangsverkauf der Kunstwerke nicht zustimmte, diesen im Nachgang. Dem Ehepaar Morgenstern gelang 1939 die Flucht nach Großbritannien, wo Maximilian Morgenstern 1946 verstarb.
Ein Team um Sibylle Schumacher beriet die Mandantin bei der Restitution.
Berater Städtische Galerie im Lenbachhaus: Sibylle Schumacher (Federführung), Moritz Maaßen, Michael Pulford, Sinéád Esler
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Die multinationale Wirtschaftskanzlei Pinsent Masons hat die Stadtwerke München (SWM) und deren Telekommunikationstochter M-net Telekommunikations GmbH (M-net) bei der Verhandlung und dem erfolgreichen Abschluss der Kooperationsvereinbarung mit der Telekom Deutschland GmbH (Telekom) rechtlich begleitet. Ziel der Vereinbarung ist der gemeinsame, langfristige Ausbau der Glasfaserinfrastruktur in München.
Die multinationale Anwaltskanzlei Pinsent Masons hat im Geschäftsjahr 2024/25 (1. Mai 2024 - 30. April 2025) einen Umsatz von GBP 680 Millionen (EUR 809,5 Millionen) erzielt. Das entspricht einer Umsatzsteigerung von 4,7 Prozent in Britischen Pfund bzw. 7,2 Prozent in Euro (kursbedingt). Der Gewinn pro Equity-Partner (PEP) beträgt GBP 797.000 (EUR 949.000).
Die multinationale Anwaltskanzlei Pinsent Masons hat Ushio Inc., einen weltweit führenden Anbieter von Lichtquellen für industrielle Prozess- und Bildgebungsanwendungen, bei einer strategischen Vereinbarung mit der ams-OSRAM-Gruppe zur Übernahme des Lampengeschäfts für Industrie- und Entertainment-Anwendungen beraten.
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